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Ätherische Öle

Ätherische Öle

Ätherische Öle bestehen aus den schnellflüchtigen ätherischen Bestandteilen einer Pflanze, und sind Träger von deren Düften und Botschaften.

Sie dringen in die tiefsten Ebenen des Menschen ein, da sie über den Geruchssinn direkten Zugang zum emotionalen Teil unseres Gehirns finden. Alleine schon ein angenehmer Duft im Raum kann viel Freude schenken.
 

Gewinnung:

Ätherische Öle werden in der Regel durch Wasserdampfdestillation (das älteste derzeit bekannte Destillationsgerät entdeckte man in einem Fürstengrab aus der Zeit um etwa 3000 vor Christus), bei manchen Pflanzen durch Extraktion mit Alkohol und bei Zitrusdüften durch Kaltpressung der Schalen. Ein einziges Öl enthält oft mehrere hundert chemische Bestandteile, und die zu seiner Gewinnung nötige Pflanzenmasse kann vom etwa 50 - fachen bei Zitrusölen bis zum mehrere 1000 - fachen bei Blütenölen reichen.

 

Anwendungsform:

Die bloße Freude am Duft ist heute wohl die häufigste Anwendungsform und aus rechtlichen Gründen bieten fast alle Hersteller, ebenso wie wir, ihre Produkte auch nur zur Wohnraumaromatisierung an.

 

Wir weisen zudem darauf hin, dass ätherische Öle:
 

• Nicht auf Schleimhäute oder in die Augen dürfen.• Nicht innerlich eingenommen werden dürfen.

• Sehr konzentriert sind und daher nur sehr sparsam verwendet werden sollen.

• Nicht unverdünnt auf die Haut gelangen dürfen, insbesondere Zimtrinde.

• Zitrusöle (v.a. Bergamotte) und Angelikawurzel auf der Haut die Photosensibilität erhöhen.

• „scharfe“ Öle wie Minze, Eukalyptus, Kampfer, Kümmel, Salbei, Thymian und Ysop nicht für Kinder unter 6 Jahren geeignet sind.

• Anis, Fenchel, Ingwer, Kampfer und Muskatnuss nur bedingt in der Schwangerschaft verwendet werden dürfen.